Informationen zum Umgang mit Corona in unseren Seniorenzentren

12.05.2020

ABE rappt gegen Corona

Die AWO im westlichen Westfalen hat zum diesjährigen Tag der Pflege einen aus den Reihen derer zu Wort kommen lassen um die es heute geht. Der Rapper ABE ist im bürgerlichen Leben stellvertretender Pflegedienstleister im Friedrich-Krahn-Seniorenzentrum der AWO in Schwerte. In seiner Freizeit rappt er aber auf den Bühnen des Landes mit Leib und Seele.

Zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt hat ABE nun ein Musikvideo zum Dank an alle Kolleg*innen produziert, dass unter die Haut geht. In seinem Text besingt der 38-Jährige die Solidarität und den Zusammenhalt untereinander und den eisernen Willen diese dunkle Zeit durchzustehen.


12.05.2020

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 09. Mai 2020 sind unter bestimmten Hygieneauflagen wieder Besuche in den Seniorenzentren möglich. Am Muttertag haben viele von Ihnen bereits von dieser Möglichkeit Gebrauch machen können.

Diese Situation kann sich aber auch jederzeit für einzelne Seniorenzentren wieder ändern. Die örtlichen WTG-Behörden können, wenn es in einem Haus zu neuen oder weiteren Infektionen kommt, das Besuchsverbot wieder anordnen. Unsere bisherige Erfahrung zeigt, dass die Behörden hierbei nicht immer einheitlich vorgehen. So kann es sein, dass in einem Seniorenzentrum, in dem mit Corona infizierte Menschen wohnen, Besuche weiter erlaubt sind, in der angrenzenden Nachbarstadt aber nicht. Wir als Träger haben auf diese Entscheidungen keinen Einfluss.

Auch um Enttäuschungen zu vermeiden bitten wir Sie deshalb noch einmal, uns Ihren Besuch rechtzeitig vorher anzukündigen.

Wir danken für Ihr Verständnis.


06.05.2020

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 05.05.2020 hat das Gesundheitsministerium Lockerungen der Besuchsregelungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen bekanntgegeben. Die AWO steht hinter diesem Schritt der Landesregierung, denn wir haben in den letzten Wochen Tag für Tag erlebt, wie sehr sich die Bewohnerinnen und Bewohner einen Angehörigenbesuch wünschen. Wir können erste Schritte der Lockerung nun auch verantwortungsvoll gehen, denn aktuell sind „nur“ 12 von insgesamt mehr als 6.000 Bewohnern und Bewohnerinnen in unseren 57 Seniorenzentren mit dem Coronavirus infiziert. Natürlich ist jeder einzelne Fall ein Fall zu viel, aber insgesamt machen diese Zahlen deutlich, dass durch Ihr Verständnis, sehr geehrte Damen und Herren, und durch die wirklich hervorragende, professionelle Arbeit unserer Mitarbeitenden viel Sicherheit für alle geschaffen wurde.

Ab Sonntag, 10. Mai, gelten nun folgende Besuchsregelungen, die sich an den Vorgaben der Landesregierung orientieren: Jeder Bewohner kann täglich von bis zu zwei Person besucht werden.

Die Treffen werden voraussichtlich maximal 30 Minuten und auf eine Person beschränkt sein, da die vom Ministerium genannte Personenanzahl und Maximaldauer von zwei Stunden vor Ort nicht umsetzbar ist. Alle Besucher sind verpflichtet, sich vorher anzumelden und werden namentlich registriert. Um die Menschen in den Einrichtungen weiterhin vor einer Infektion zu schützen, finden die Besuche in besonderen Räumlichkeiten außerhalb des Seniorenzentrums statt.

Hierfür hat der Bezirksverband auf den Außengeländen Pagoden-Zelte aufbauen lassen, in denen eine Plexiglasabtrennung für Sicherheit sorgt. Zudem steht Desinfektionsmittel bereit, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Besucher müssen eine eigene Maske mitbringen und dürfen ihre Angehörigen natürlich nicht besuchen, wenn sie grippeähnliche Symptome haben oder sogar mit dem Coronavirus infiziert sind.

Wir rechnen damit, dass es zum Muttertag am kommenden Sonntag viele Besuchswünsche gibt. Deshalb kann es sein, dass die einzelnen Seniorenzentren von den Regelungen abweichen müssen. Die AWO appelliert deshalb an Sie, liebe Angehörige, ihren Besuch eventuell in den Tagen nach dem Muttertag zu planen, damit sich nicht zu viele Besucher auf einmal anmelden.

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen nun zum ersten Mal wieder etwas positivere Neuigkeiten mitteilen können. Lassen Sie uns gemeinsam mit diesen ersten Lockerungen sehr verantwortungsbewusst umgehen, damit wir die positive Entwicklung nicht gefährden.


15.04.2020

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

in der Öffentlichkeit und auch seitens der Landesregierung werden zurzeit verschiedene Exit-Strategien aus den Corona-Schutzmaßnahmen diskutiert. Auch wir hoffen natürlich, dass das alltägliche Leben sich bald wieder normalisiert. Aber wir wissen auch, dass gerade für die Seniorenzentren ein sehr hoher Schutzbedarf besteht.

Die tragischen Ereignisse, die wir in den vergangenen Tagen in Seniorenzentren in ganz Europa erlebt haben, zeigen, dass sehr alte und mehrfach erkrankte Menschen besonders häufig mit schweren Verläufen von COVID-19 zu kämpfen haben. Sie benötigen deshalb einen besonders hohen Schutz.

Durch den, in der Pflege unvermeidbaren engen Körperkontakt, durch die immer noch schlechte Ausstattung mit Schutzmitteln sowie die unzureichenden Testkapazitäten sind alle Seniorenzentren strukturell hoch gefährdet.

Ein sogenannter Shutdown wie in vielen anderen Lebensbereichen war in der Pflege und in Krankenhäusern nicht möglich. Hier wurde und wird mit erhöhtem Einsatz weitergearbeitet. Daraus resultiert eine völlig andere Risikolage als in anderen Bereichen der Gesellschaft.
Deshalb wäre es gefährlich und unverantwortlich, wenn in der ersten Phase einer Exit-Strategie auch sofort über die Lockerung der Besuchsregelungen für die Seniorenzentren nachgedacht wird.

Unser Ziel ist und bleibt der bestmögliche Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Beschäftigten vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus. Leider sind die daraus folgenden, unpopulären Maßnahmen, wie die stark eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten, auch weiterhin notwendig. Wir wissen, dass Sie als Angehörige und auch die Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Häusern darunter leiden. Auch wir wünschten uns, dass es eine sichere, vertretbare Alternative.

So bleibt uns aktuell nichts anderes übrig, als an Ihr Verständnis zu appellieren. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage bald ändert.


03.04.2020

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Angehörige an uns gewandt und gefragt, ob sie unter „ethisch-sozial angezeigten“ Aspekten Besuche im Seniorenzentrum durchführen können. Wir haben mehr als nur Verständnis für diese Wünsche.

Unsere Handlungsfreiheit als Träger von Pflegeeinrichtungen ist momentan durch Vorgaben des Gesundheitsministeriums und der örtlich zuständigen Behörden so eingeschränkt wie noch nie. Das Gesundheitsministerium NRW hat per Erlass geregelt, dass Besuche von Angehörigen im Seniorenzentrum bis auf weiteres nur möglich sind, wenn diese „ethisch-sozial angezeigt“ sind. Eine Definition des Begriffes „ethisch-sozial angezeigt“ hat das Ministerium nicht vorgenommen. Somit bleibt dies dem jeweiligen Träger, bzw. der jeweiligen Einrichtung überlassen. Damit liegt der schwierige Abwägungsprozess zwischen unserer Schutzverpflichtung für alle Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen und dem Wunsch der Angehörigen nach Besuchen bei der Arbeiterwohlfahrt. Wir haben dies verantwortungsvoll erörtert und abgewogen und kommen in der aktuellen Situation zu der Entscheidung, dass in allen Seniorenzentren des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen e.V. Angehörigenbesuche leider nur in der allerletzten, sogenannten präfinalen Lebensphase möglich sind.

Wir wissen, dass das in dieser schwierigen Zeit für Sie keine befriedigende Antwort sein kann. Wir hoffen aber trotzdem auf Ihr Verständnis in dieser besonderen Lage, die hoffentlich nicht mehr allzu lange andauern wird.


25.03.2020

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

fast täglich erhalten wir neue Erlasse aus dem Gesundheitsministerium und den örtlichen Behörden, die sich auf die Besuchsmöglichkeiten in Seniorenzentren beziehen.
Heute müssen wir Ihnen eine Änderung mitteilen, die den Ausgang von Bewohnerinnen und Bewohnern neu regelt. Bewohnerinnen und Bewohner, die unser Haus alleine oder auch in Begleitung eines Angehörigen verlassen haben, könnten, so der behördliche Begriff „nicht-kontrollierbare Sozialkontakte“ gehabt haben. Wir werden somit aufgefordert bei Rückkehr in das Seniorenzentrum diese Personen für 14 Tage unter Quarantäne stellen. Dies können wir nicht leisten und wir sind sicher, dass auch Sie sich dies nicht wünschen würden. Deshalb können Bewohnerinnen und Bewohner, die das Haus verlassen haben und „nicht-kontrollierbare Sozialkontakte“ gehabt haben könnten, NICHT in das Seniorenzentrum zurückkehren. Nur so kann ein vergleichbarer Schutz wie durch das Besuchsverbot erreicht werden.

Das heißt, die Bewohnerinnen und Bewohner sollten unbedingt das Haus nicht verlassen. Ausgenommen davon sind unsere geschützten, hauseigenen Außenbereiche. Wir wissen, dass diese behördliche Maßnahme für Sie schwer zu verstehen ist, bitten Sie aber trotzdem darum dies so zu akzeptieren.

Um die Beschaffung von kleinen Dingen des alltäglichen Bedarfs der Bewohnerinnen und Bewohner sicher zu stellen, werden wir, mit Unterstützung ehrenamtlicher AWO Helferinnen und Helfer, schnellstmöglich einen Einkaufsdienst organisieren.

Wir danken für Ihr Verständnis.


23.03.2020

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir können Ihren Wunsch nach persönlichem Kontakt mit Ihren Angehörigen in unserem Seniorenzentrum nur allzu gut verstehen.

Die Corona-Krise verlangt uns allen sehr viel ab und fordert uns alle nun zu einem Höchstmaß an solidarischem Handeln auf.
Deshalb halten wir uns strikt an die Vorgaben des Gesundheitsministeriums NRW:
Wir lassen keine Besuche in unseren Seniorenzentren zu.
Damit schützen wir Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeitenden!

Zudem leisten wir mit dem Kontaktverbot einen entscheidenden Beitrag, um die Infektionskette des Virus zu verlangsamen.
Diese Maßnahmen fallen uns und Ihnen schwer. Sie sind aber nun dringend erforderlich und alternativlos.

Wir appellieren deshalb an Sie: Bitte kommen Sie nur zu uns, wenn es wirklich unvermeidbar ist. Zum Schutz aller: Bleiben Sie zuhause. Telefonieren Sie mit Ihren Angehörigen.
Die Arbeitsbelastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist zurzeit extrem hoch. Dies wird sich auch kurzfristig nicht ändern. Bitte sehen Sie deshalb auch davon ab, Dinge für Ihre Angehörigen am Seniorenzentrum abzugeben. Jeder Gang zur Eingangstür ist für unsere Mitarbeitenden eine zusätzliche zeitliche Belastung.
Sie können sich darauf verlassen, dass wir Sie unverzüglich über für Sie wichtige Entwicklungen in unserem Seniorenzentrum informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.


19.03.2020

Warum ich Oma und Opa nicht mehr besuchen soll

Viele Enkelkinder werden sich nach der Einschränkung der Besuchszeiten in unseren Seniorenzentren fragen, warum sie Oma und Opa nicht mehr besuchen sollen.

Die Stadt Wien hat einen sehr schönen Film veröffentlicht der kindgerecht alles rund um CORONA erklärt. Schauen Sie mal rein.


18.03.2020

Neue Regelung der Besuchszeiten

Das Gesundheitsministerium NRW hat mit einem weiteren Erlaß weitere Regelungen zu den Besuchsmöglichkeiten in Seniorenzentren vorgenommen. Hierin wird von Besuchsverboten oder restriktiven Einschränkungen der Besuche gesprochen.

So ist Besuchern jeweils einer Hygieneeinweisung zu geben. Weiterhin sind für Besucher Schutzmaßnahmen und Schutzausrüstung vorzusehen.
Aufgrund der massiven Schwierigkeiten in der Beschaffung und Bereitstellung von Schutzmaßnahmen und -ausrüstung, können wir diese Anforderungen bereits aktuell nicht sicherstellen.
Auf dieser Grundlage hat die AWO keine andere Möglichkeit als für alle ihre Seniorenzentren ab dem 19.03.2020 keine Besuche mehr zuzulassen. Ethisch-sozial angezeigte Besuche bleiben davon unberührt.

Allen in den Kommunen zuständigen WTG-Behörden wurde dies heute angezeigt und mitgeteilt.


17.03.2020

Abweichende Besuchszeiten in einigen Seniorenzentren

Im Prinzip ist die tägliche Besuchszeit für Angehörige auf die Zeit von 16.30 bis 17.30 Uhr beschränkt. In dieser Zeit kann jeweils eine Person einen Bewohner besuchen.
Die Kommunen in NRW legen den Erlass des Gesundheitsministers zu den Besuchszeiten für Angehörige in den Seniorenzentren jedoch teilweise unterschiedlich aus.
Dadurch und teilweise bedingt durch die jeweils individuelle Gegebenheiten in einem Seniorenzentrum kommt es zu Veränderungen der Öffnungszeiten.


13.03.2020

Die Verbreitung des Coronavirus ist für unser Gesundheitswesen eine große Herausforderung. Dies gilt auch für unsere Seniorenzentren. In Verantwortung für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige, für die Beschäftigten und alle anderen Menschen, die in unseren Einrichtungen täglich ein und aus gehen, haben wir uns zu folgenden Maßnahmen entschieden:

Die Besuchszeiten werden eingeschränkt!
Die tägliche Besuchszeit für Angehörige wird auf die Zeit von 16.30 bis 17.30 Uhr beschränkt. In dieser Zeit kann jeweils eine Person einen Bewohner besuchen.
Die Besucher müssen sich in eine Liste eintragen, damit gegebenenfalls Infektionsketten nachvollzogen werden können. Unsere an sich schon sehr guten Hygienemaßnamen haben wir weiter intensiviert. Wir setzten hierbei sehr wirksame Mittel ein. Alle Personen, die das Haus betreten, sind aufgefordert die Möglichkeit der Desinfektion zu nutzen.

Unser Cafe ist bis auf Weiteres geschlossen.

Alle externen Dienstleister, die für die Versorgung der Bewohner notwendig sind (wie z.B. Lebensmittellieferanten, Ärzte, Physiotherapeuten, Wundmanager, medizinische Fußpflege etc.) haben natürlich weiterhin Zugang zum Haus. Sie werden von uns eine Handlungsleitlinie für ihr Verhalten bekommen. Dies dient dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner.

Der Mittagstisch (sofern vorhanden) für externe Gäste wird so organisiert, dass kein Kontakt zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern und diesen Mittagsgästen erfolgt.

Für unser Handeln sind die Empfehlungen und Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, der Gesundheitsminister des Bundes und des Landes NRW und der örtlichen, zuständigen Behörden maßgebend.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz ausdrücklich bei allen Menschen, die in unseren Seniorenzentren arbeiten und deren oberstes Ziel, gerade auch in schwierigen Zeiten, immer das Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner ist.
Auch Ihnen danken wir für Ihr Verständnis.

Mit folgendem Video schulen wir unsere Beschäftigten: